Deutschland » Nordrhein Westfalen » » Essen/Ruhr
Essen/Ruhr City Guide
Leben, Freizeit und Urlaub in Essen/Ruhr, Nordrhein Westfalen
Hotels in
Essen/Ruhr:
Lage der Stadt Essen/Ruhr in Deutschland
![]() |
Was gibts sonst noch in Essen/Ruhr?
Geschichte in Essen/Ruhr
Der Name der Stadt änderte sich im Laufe der Jahrhunderte kontinuierlich. Während dieStadt in den ersten Erwähnungen noch Astnide (älteste Form: Astnithi) genannt wurde, änderte ersich über Astnidum, Astanidum, Asbidi, Asnid, Assinde, Asnida, Assindia, Essendia, Esnede, Essende, Essend zumheutigen Essen. Vermutungen legen nah, dass der Name ursprünglich eine Eschengegend bezeichnete oder eine Gegend imOsten. Falsch hingegen ist die Verbindung zu dem deutschen Begriff Esse, welches ein Wortspiel aus dem 19. Jahrhundert istund eine Verbindung zwischen den Namen und dem damaligen Erscheinungsbild herstellt. Das älteste Zeugnis menschlicher Aktivität inder Gegend des heutigen Stadtgebietes wurde 1926 beim Bau des Rhein-Herne-Kanals in Essen-Vogelheim gefunden: eine Klinge aus Feuerstein (?Vogelheimer Klinge?) und derKnochen eines Höhlenlöwen aus der Saale-Kaltzeit, zwischen 280.000 und 250.000 Jahren alt. Weitere Funde aus derMittleren Altsteinzeit konnten bis in die jüngste Zeit auch in anderen Stadtteilen gemacht werden (Werden, ca.200.000 v. Chr.; Dellwig, ca. 160.000 v. Chr.). Ein bedeutender Fund war 1998 ein Rastplatz derjüngeren Altsteinzeit auf den Ruhrhöhen bei Fischlaken, der auf ein Alter zwischen 31.000 und38.000 Jahren geschätzt wird. Funde aus der mittleren Steinzeit gibt es, bis auf einige Mikrolithen, kaum. Aufgrund der intensiven Nutzung derBöden im Stadtgebiet gelten solche auch als nicht mehr zu erwarten. Ebenso fehlen Funde aus dengrößten Teilen der Jungsteinzeit, erst für die Zeit ab 3.000 v. Chr. gibt es wieder Belege, zumeist Gräber oder Zufallsfunde wieBeile aus Feuerstein. Wichtigstes Zeugnis dieser Epoche auf Essener Stadtgebiet ist die 1937 entdeckte sogenannte Steinkiste von Essen-Kupferdreh, ein kleines Megalithgrab ausdem letzten Abschnitt der Jungsteinzeit, das als ?das älteste erhaltene Bauwerk Essens? gilt. Essen lag im Siedlungsgebiet mehrerer germanischer Stämme (Chatten, Brukterer, Marser), deren genaue Abgrenzung allerdings schwierig ist. Zu Beginn unserer Zeitrechnung entstand dieAlteburg im Essener Süden, die in den 1920er und 1930er Jahren in großen Teilen ergraben wurde. Die Fliehburg wurde vermutlich bis zum 8. Jahrhundert genutzt. Östlich davon liegt die Herrenburg, diewohl aus dem 8. Jahrhundert stammt. Um 845 gründete eine Adelsfamilie um den späteren Bischof von Hildesheim, Altfrid, das Stift Essen für die Töchter des sächsischen Adels. DieGründung geschah vermutlich auf eigenem Grund, genannt Astnithi bzw. coenobium Astnide. Die beiden ersten Äbtissinnen, diebeide Gersuith hießen, gehörten dieser Adelsgruppe an. Seit etwa 800 gab es etwas weiter südlich, im heutigen Stadtteil Werden, das Kloster Werden, ein Benediktiner-Kloster, dasdie Missionsarbeit bei den Sachsen im Harzraum (Helmstedt/Halberstadt) vorantreiben sollte. Beide, Damenstift und Kloster, standen bereits im vollständig christianisiertem Umfeld. Um etwa 852 begann der Bauder Stiftskirche, welche 870 fertiggestellt wurde. Um das Damenstift herum gab es bereits vorseiner Errichtung einige Gehöfte. Die Kirche wurde nach einem Großbrand 946 erheblich erweitert; aufihren Fundamenten steht heute das Essener Münster im Zentrum der Stadt. Das erste belegbare urkundliche Datum für Essen ist 898: Zu dieser Zeit werden dem Stift vom lothringischen König Zwentibold linksrheinische Besitzungen vermacht. Eine Urkunde, welche scheinbar ausdem Jahr 870 stammt und die Stiftsgründung beschreibt, wird heute im allgemeinen als Fälschung aus dem 11. Jahrhundert betrachtet; ob diese auf älteren Urkunden fußt, ist strittig. Dieses Damenstift, indem sich zur Feier der Messe Kanoniker aufhielten, war kein Kloster, sondern eine ArtWohn- und Bildungsstätte für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels; geleitet wu
Geschichte Herkunft des Namens
Vorgeschichte
Stiftsgründung
Essen/Ruhr im Überblick
|
|







