Deutschland » Niedersachsen » Kreis Osterholz » Osterholz-Scharmbeck
Osterholz-Scharmbeck City Guide
Leben, Freizeit und Urlaub in Osterholz-Scharmbeck, Niedersachsen
Hotels in
Osterholz-Scharmbeck:
Lage der Stadt Osterholz-Scharmbeck in Deutschland
![]() |
Entstehungsgeschichte-der-stadt
Was gibts sonst noch in Osterholz-Scharmbeck?
Entstehungsgeschichte Der Stadt in Osterholz-Scharmbeck
Hauptartikel: Geschichte von Osterholz-Scharmbeck Die Stadt Osterholz-Scharmbeck entstand auf Grund des Zusammenschlusses der Orte Osterholz undScharmbeck im Jahre 1927. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Bremen?Geestendorf (Bremerhaven) im Jahre 1862 wurden diebeiden Flecken Osterholz und Scharmbeck erstmals in der heutigen Schreibweise zusammengefasst; ein beträchtlicher wirtschaftlicher Aufstieg setzte ein, dasich zahlreiche Industrien (Tabakverarbeitung, Eisengießerei, Schiffswerft, Reiswerke) etablieren konnten. 1911 kommt mit der Eröffnung der Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn (BOE) eine weitere wichtige Verkehrsverbindung hinzu. Diebeiden Ortschaften blieben allerdings noch weitere Jahrzehnte unabhängig. Erst am 24. Mai 1927 vollzog der Bezirk Stade desLandes Preußen die Vereinigung von Osterholz und Scharmbeck sowie der Landgemeinden Ahrensfelde, Bargten und Sandbeckerbruch zur vergrößerten Fleckengemeinde Osterholz-Scharmbeck. 1929 wurde derGemeinde Osterholz-Scharmbeck das Stadtrecht durch das preußische Staatsministerium des Innern verliehen. Die Siedlungsgeschichte desGebietes geht bis in die Jungsteinzeit zurück. Um 10.000 v. Chr. streifen Jäger, Sammler und Fischer über die "Osterholzer Geest" und die angrenzenden Moore; ihre Anwesenheit ist durch die zahlreichen Funde von Spanmessern und Pfeilspitzen belegt, die zumBeispiel im Heimatmuseum Osterholz ausgestellt sind. Einige dieser frühen Besucher der Geest werden nachweisbar sesshaft, dabei zahlreichen Ausgrabungen auch Spuren eines primitiven Ackerbaus (zum Beispiel Äxte) gefunden werden. Offensichtliches Zeugnis der Besiedlung ist dasetwa 2000 v. Chr. errichtete Großsteingrab, ein beeindruckendes Steingrab an der heutigen Osterholzer Straße im Stadtzentrum. Dieses Hünengrab oder Hünenstein genannte guterhaltene Kammergrab wird auf ein Alter von etwa 5.000 Jahren datiert. Derartige Großsteingräber wurden beider Bestattungen der Bronzezeit durch Grabhügel abgelöst, wie sie sich heute z.B. im Stadtteil Garlstedt finden. Den wichtigsten Fund ineinem dieser Gräber stellt wohl die Garlstedter Lure dar. Die 1830 bei Straßenarbeiten entdeckten Bruchstücke dieses bronzezeitlichen germanischen Blasinstruments stellen den zurZeit südlichsten Fund eines solchen Instrumentes dar. Die erste urkundliche Erwähnung Scharmbecks reicht in dasJahr 1043 (Scirnbeci) zurück, als der Bremer Erzbischof Adalbrand von Bremen die Siedlung zuFuß besuchte. Aus dieser Zeit stammen wahrscheinlich auch die Fundamente der Kirche St. Willehadi am Marktplatz. 1233 wird die Siedlung ?Sandbeck? genannt. Beide Namen beziehen sich auf den Scharmbecker Bach, einen kleinen Nebenfluss derHamme, der die Orte Scharmbeck und Osterholz durchzieht. In späteren Jahrhunderten erlangte der Bach erhebliche wirtschaftliche Bedeutung für denOrt Scharmbeck. Ab 1581 avancierte der Ort zu einer der ersten größeren Tuchmacher-Siedlungen im norddeutschen Raum und belieferte neben demHeer vor allem den Bremer Markt. Die Scharmbecker Tuchmacherzunft bestand bis zum Jahre 1903, und bisins zwanzigste Jahrhundert säumten daher zahlreiche Wassermühlen den Bachlauf, die als Walkmühlen dienten. Heute ist im Stadtgebiet allerdings nur noch eine Wassermühle mit funktionstüchtigem Mühlrad erhalten, die zurim 12. Jahrhundert erbauten Stauanlage Fehsenfeld hinter der St. Willehadi-Kirche gehörte, die eine Kornmühle war. Biszur Umwandlung des Ortes Geestendorf in Bremerhaven war Scharmbeck der wich
Entstehungsgeschichte der Stadt Erste Besiedelung
Scharmbeck
Osterholz-Scharmbeck im Überblick
|
|







